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Im mexikanischen Bundesstaat Chiapas haben sich die Tojolabal in den letzten hundert Jahren vielfach von einem in Dorfgemeinschaften lebenden Indianervolk zu Stadtbewohnern entwickelt, die in den Städten des Hochlandes (Comitän, Las Margaritas, La Independencia und La Trinitaria) diese neue Lebensform mit Schweine- und Hühnerzucht dennoch zu verbinden wissen. Die Tojolabal mit rund 100 000 Angehörigen sprechen eine Maya-Sprache. Auf dem Lande wird Mais angebaut, der nach wie vor das Grundnahrungsmittel darstellt. Bei der Dorfbevölkerung ist es üblich, Fachwerkhäuser mit hohen Strohdächern zu errichten und daneben spezielle Maisspeicher zu bauen. Krankheiten werden von den Tojolabal grundsätzlich bösem Zauber zugeschrieben. |
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