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Mit der Behauptung "Söldner im Dienste Frankreichs" hätten das Massaker von Srebrenica 1995 verübt, sorgte der serbische Ex-Präsident Milosevic vor dem Haager Tribunal für Aufregung.
Die Mörder seien zwar Serben gewesen, doch hinter ihnen habe "der französische Geheimdienst" gestanden. In der bosnischen Stadt waren 8.000 muslimische Männer von Serben ermordet worden. Die niederländischen Blauhelme griffen nicht ein. Mit der Aktion habe Frankreich propagandistisch den Weg für ein militärisches Eingreifen der Nato gegen die Serben in Bosnien-Herzegowina ebnen wollen, so der gestürzte Machthaber.
Man solle Frankreich und die USA drängen, endlich ihre Geheimdienstakten zu öffnen, fordert Milosevic. H. |
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